Warum Schweden? Warum Dalarna? Waldorf & Schule FAQ Über mich Angebote & Preise 📋 Erst Fragebogen ausfüllen Gespräch buchen
Häufige Fragen

Ehrliche Antworten für Familien, die einen Neustart in Schweden prüfen

Hier findet ihr Antworten auf die häufigsten Fragen – direkt, ohne Werbesprache und ohne falsche Versprechen.

🗣 Sprache 💶 Kosten & Leben 🏡 Immobilien 📋 Bürokratie 💼 Arbeit 🏫 Schule & Kinder ☀️ Alltag & Winter 🤝 Begleitung
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Sprache & Integration

Muss man Schwedisch sprechen, bevor man auswandert?

Nein. Viele Familien ziehen nach Schweden, bevor sie fließend Schwedisch sprechen.

Allerdings macht es vieles leichter, wenn man frühzeitig mit dem Lernen beginnt. Besonders wichtig ist Schwedisch für:

  • Alltagskommunikation und Einkaufen
  • Behördengänge – insbesondere Skatteverket
  • Kontakt mit Schule und Kindergarten
  • Soziale Kontakte und Nachbarschaft
Meine Empfehlung: Nicht auf Perfektion warten – aber möglichst früh anfangen. Selbst Grundkenntnisse helfen enorm und werden von Schweden sehr geschätzt.

Sprechen Schweden Deutsch oder Englisch?

Englisch ist in Schweden weit verbreitet – die meisten Schweden sprechen es sehr gut. Damit lässt sich der Alltag gut bewältigen, besonders zu Beginn.

Deutsch wird an schwedischen Schulen als zweite Fremdsprache angeboten und von ca. 25% der Schweden gesprochen.

In Dalarna gibt es bereits eine deutschsprachige Community – das erleichtert den Start erheblich.

Wie schnell lernen Kinder Schwedisch?

Kinder lernen Sprachen in der Regel erstaunlich schnell – oft deutlich schneller als ihre Eltern. Viele Kinder sind nach wenigen Monaten in der Schule kommunikationsfähig.

Entscheidend sind:

  • Alter des Kindes – jüngere Kinder lernen meist schneller
  • Persönlichkeit – offene Kinder kommen oft leichter in Kontakt
  • Umfeld – Schule und Freunde sind die besten Lehrer

Eine frühe Vorbereitung erleichtert den Einstieg und gibt Kindern mehr Sicherheit von Anfang an.

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Kosten & Lebenshaltung

Wie teuer ist das Leben in Schweden?

Das hängt stark von Region und Lebensstil ab. In vielen ländlichen Regionen – wie Dalarna – können die Wohnkosten deutlich niedriger sein als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.

Dafür können andere Bereiche teurer sein:

  • Lebensmittel – vor allem Fleisch, Käse, Alkohol
  • Restaurantbesuche
  • Dienstleistungen und Handwerker

Viele Familien in Dalarna berichten dass ihre Gesamtkosten langfristig vergleichbar oder sogar niedriger sind als in Deutschland – wenn man günstigere Immobilienpreise einrechnet.

Eine individuelle Kalkulation ist sehr sinnvoll. Im Orientierungsgespräch gehen wir das gerne gemeinsam durch.

Sind die Steuern in Schweden wirklich so hoch?

Ja und nein. Die Einkommensteuer liegt je nach Einkommenshöhe zwischen ca. 30% und 60% – das ist hoch. Gleichzeitig finanziert Schweden damit ein umfangreiches Sozialsystem.

Ob die Gesamtbelastung für eine Familie tatsächlich höher oder niedriger ausfällt hängt von vielen Faktoren ab:

  • Einkommen und Beschäftigung
  • Familiensituation und Kinder
  • Wohnort – Stadt oder Land
  • Immobilienbesitz und Unternehmensform

Viele Familien stellen nach einiger Zeit fest: Nicht nur die Höhe der Steuern ist wichtig – sondern auch die Frage: „Was bekomme ich für mein Geld?"

Für konkrete steuerliche Fragen empfiehlt sich immer eine individuelle Beratung durch einen Steuerberater mit Erfahrung in Deutschland–Schweden.

Muss ich nach dem Umzug meine Steuern in Schweden zahlen?

Grundsätzlich richtet sich die Steuerpflicht nach dem Wohnsitz und der individuellen Situation. Wer dauerhaft nach Schweden zieht und seinen Lebensmittelpunkt dort hat, wird in der Regel in Schweden steuerpflichtig.

Was das konkret bedeutet, hängt aber von vielen Faktoren ab:

  • Wo ihr Einkommen erzielt wird
  • Ob noch Verbindungen zu Deutschland bestehen
  • Ob ihr angestellt oder selbstständig seid
  • Ob das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Schweden greift
Ich biete keine Steuerberatung an. Für eure individuelle Situation empfehle ich einen Steuerberater mit Erfahrung in Deutschland–Schweden-Fällen.

Gibt es in Schweden Kindergeld?

Ja. Familien erhalten in Schweden grundsätzlich Kindergeld für ihre Kinder, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Das Kindergeld wird unabhängig vom Einkommen gezahlt und ist ein wichtiger Bestandteil der schwedischen Familienförderung.

Wichtig zu wissen: Die Beträge werden regelmäßig angepasst. Wer mehrere Kinder hat, profitiert zusätzlich vom sogenannten Flerbarnstillägg – einem gestaffelten Zuschlag je nach Kinderzahl.

Im Beratungsgespräch erkläre ich gerne, welche Voraussetzungen gelten, ab wann der Anspruch beginnt und wie die Beantragung in der Praxis funktioniert.
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Wohnen & Immobilien

Gibt es in Schweden noch günstige Häuser?

Ja – vor allem in ländlichen Regionen gibt es teilweise deutlich günstigere Immobilien als in vielen Regionen Mitteleuropas. In Dalarna sind Häuser ab ca. 80.000–150.000 € realistisch.

Allerdings sollte man immer prüfen:

  • Zustand und Renovierungsbedarf – ältere Häuser brauchen oft viel
  • Lage und Entfernung zur Schule
  • Infrastruktur – Internet, Straßen, Einkaufen
  • Heizung – Öl, Holz, Wärmepumpe?
  • Nebenkosten – Grundsteuer, Versicherung
Der Kaufpreis allein erzählt selten die ganze Geschichte. Günstige Häuser bedeuten oft hohen Renovierungsbedarf.

Wie funktioniert der Hauskauf in Schweden – was ist das Bieterverfahren?

Der schwedische Immobilienmarkt funktioniert grundlegend anders als in Deutschland. Das wichtigste Konzept: das Budgivning – das Bieterverfahren.

  • Eine Immobilie wird mit einem Startpreis veröffentlicht
  • Interessenten geben Gebote ab – öffentlich einsehbar
  • Gebote sind nicht rechtlich bindend bis zum unterschriebenen Kaufvertrag
  • Der Verkäufer entscheidet frei – nicht zwingend an den Höchstbietenden
  • Auch der Bieter kann sein Angebot jederzeit zurückziehen
Wichtig für Ausländer: Für das digitale Bieterverfahren braucht man eine BankID – die setzt ein schwedisches Bankkonto voraus. Das ist vor der offiziellen Anmeldung schwierig. Planung ist hier entscheidend.

Beliebte Objekte in guter Lage können sehr schnell vergeben sein. Wer gut vorbereitet ist hat einen echten Vorteil.

Kann ich bereits vor meiner Auswanderung ein Haus kaufen – auch ohne Personnummer?

Ja. Ein Hauskauf ist grundsätzlich auch ohne schwedische Personnummer möglich. Allerdings wird seit Juli 2026 für die offizielle Eigentumsregistrierung (Lagfart) eine schwedische Identifikationsnummer benötigt – entweder die Personnummer oder eine sogenannte Samordningsnummer (Koordinationsnummer).

Die Samordningsnummer kann gezielt für diesen Zweck beantragt werden – zum Beispiel beim Skatteverket, wenn noch kein dauerhafter Wohnsitz in Schweden besteht.

Im Beratungsgespräch erkläre ich gerne, wie dieser Ablauf in der Praxis funktioniert und worauf ihr dabei achten solltet.

Kann ich zuerst mieten und später kaufen?

Ja – und das ist oft der klügste Weg. Viele Familien wählen genau diese Strategie.

Die Vorteile:

  • Region und Alltag in Ruhe kennenlernen
  • Schulweg und Nachbarschaft erleben bevor man kauft
  • Schwedisch lernen ohne gleichzeitigen Kaufdruck
  • Personnummer beantragen und Bankkonto eröffnen
  • Fehlentscheidungen beim Kauf vermeiden
Mietangebote in Dalarna sind begrenzt – aber vorhanden. Für die Suche empfehle ich blocket.se und hemnet.se.

Begleitest du auch bei der Haussuche oder beim Hauskauf?

Ja – allerdings in einem klar definierten Rahmen. Ich bin kein Immobilienmakler und führe keine rechtliche, steuerliche oder bautechnische Kaufberatung durch.

Ich kann Familien bei vielen praktischen Schritten unterstützen:

  • Orientierung zu Regionen und Wohnlagen
  • Einschätzung von Immobilienangeboten
  • Unterstützung bei der Recherche auf hemnet.se
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit Maklern oder Verkäufern
  • Organisation von Besichtigungen
  • Vermittlung hilfreicher Kontakte vor Ort
  • Vorbereitung auf das schwedische Bieterverfahren
Für rechtliche, steuerliche, bautechnische oder notarielle Fragen sollten immer die jeweiligen Fachleute hinzugezogen werden.
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Bürokratie & Anmeldung

Brauche ich als EU-Bürger eine Genehmigung um nach Schweden zu ziehen?

Nein. Als EU-Bürger hast du das Recht, dich frei in Schweden niederzulassen – ohne Genehmigung oder Visum.

Was du aber tun solltest: Dich beim Skatteverket anmelden sobald du planst länger als ein Jahr zu bleiben. Dadurch erhältst du die Personnummer – die du für fast alles brauchst.

Die Anmeldung beim Skatteverket ist der erste und wichtigste Schritt nach dem Umzug.

Was ist die Personnummer – und warum ist sie so wichtig?

Die Personnummer ist deine persönliche Identifikationsnummer in Schweden – vergleichbar mit der deutschen Steuernummer, aber viel umfassender.

Ohne Personnummer funktioniert in Schweden fast nichts:

  • Kein Bankkonto bei schwedischen Banken
  • Keine BankID – damit kein Zugang zu vielen Online-Diensten
  • Kein Swish – die schwedische Standard-Zahlungsmethode
  • Kein Zugang zum digitalen Bieterverfahren für Immobilien
  • Keine Krankenversicherungskarte
  • Probleme bei Handyverträgen und Daueraufträgen
Die Personnummer ist der Schlüssel zum schwedischen System – beantrage sie so früh wie möglich.

Die Beantragung erfolgt persönlich beim Skatteverket – mit Ausweis oder Reisepass. Die Wartezeit variiert.

Wie beantrage ich die Personnummer als Selbstständiger?

Für Selbstständige und Freelancer ist der Weg etwas aufwendiger als für Angestellte. Das Skatteverket verlangt in der Regel:

  • Einen Businessplan
  • Nachweise über bestehende Kunden oder Aufträge
  • Nachweis über Umsatzsteuer-Registrierung (Moms)
  • Belege dass die Tätigkeit auf Dauer angelegt ist
Wichtig: Wer nur einen einzigen Kunden hat – z.B. den alten Arbeitgeber in Deutschland – wird vom Skatteverket genau geprüft ob es sich um Scheinselbstständigkeit handelt.

Für Selbstständige ist eine frühzeitige Planung und idealerweise eine Steuerberatung mit Schweden-Erfahrung sehr empfehlenswert.

Muss ich mich in Deutschland abmelden?

Wenn du dauerhaft nach Schweden ziehst und deinen Hauptwohnsitz dort nimmst: Ja – du solltest dich in Deutschland abmelden.

Das hat praktische und steuerliche Konsequenzen:

  • Krankenversicherung – du musst dich in Schweden absichern
  • Steuerpflicht – verlagert sich nach Schweden
  • Rentenversicherung – Informationen bei der Deutschen Rentenversicherung einholen
Deutsche Renten können problemlos nach Schweden überwiesen werden – aber informiere dich frühzeitig bei der Deutschen Rentenversicherung.
💼

Arbeit & Einkommen

Wie finde ich Arbeit in Schweden?

Das hängt stark vom Beruf ab. Wichtige Faktoren sind:

  • Schwedischkenntnisse – für die meisten Jobs erforderlich
  • Ausbildung und Qualifikationen – werden oft anerkannt
  • Region – in Dalarna ist der Arbeitsmarkt überschaubar
  • Berufserfahrung und Netzwerk

Einige Familien arbeiten bereits remote oder bauen sich ein eigenes Einkommen auf. Andere suchen erst nach dem Umzug – mit mehr Zeit und Sprachkenntnissen.

Für Selbstständige: Schweden ist für Einzelunternehmer (Enskild Firma) bürokratisch relativ einfach aufgestellt. Eine schwedische Unternehmensberatung lohnt sich hier.

Kann ich von Schweden aus für deutsche Kunden arbeiten?

Grundsätzlich ja – aber es gibt steuerliche und rechtliche Aspekte die geklärt werden müssen. Insbesondere:

  • Wo bist du steuerpflichtig?
  • Was gilt beim Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland–Schweden?
  • Welche Umsatzsteuer gilt bei B2C-Dienstleistungen?
  • Wo meldest du dein Gewerbe an?
Diese Fragen sollten unbedingt mit einem Steuerberater geklärt werden der Erfahrung in Deutschland–Schweden hat – bevor die ersten Einnahmen fließen.
🏫

Schule & Kinder

Gibt es Waldorfschulen in Schweden?

Ja – Schweden hat sogar eine der stärksten Waldorftraditionen weltweit mit 75 Waldorfkindergärten und 45 Waldorfschulen im ganzen Land.

Für Familien in Dalarna ist besonders interessant:

  • Annaskolan in Dormsjö – Waldorfschule Klasse F–9, gegründet 1987
  • Waldorfkindergarten Snödroppen – direkt nebenan, seit 1985
  • Naturnahe Lage – aber nicht abgelegen
  • Kleine Gemeinschaft – ca. 74 Schüler

👉 Mehr Informationen: Waldorf & Schule in Dalarna

Muss mein Kind bereits Schwedisch sprechen?

Nein. Viele Kinder lernen die Sprache erstaunlich schnell – oft schneller als ihre Eltern.

Trotzdem erleichtert eine frühe Vorbereitung den Einstieg erheblich. Das Alter, die Persönlichkeit und das Umfeld spielen dabei eine wichtige Rolle.

Apps wie Duolingo oder Babbel reichen für den Anfang. Wichtig ist der Anfang – nicht die Perfektion.

Wie teuer sind Waldorfkindergarten und Waldorfschule in Schweden?

Das ist einer der größten Unterschiede zu Deutschland: Waldorfschulen in Schweden sind grundsätzlich kostenfrei.

In Schweden werden alternative Schulformen wie Waldorf staatlich finanziert – genau wie reguläre Schulen. Eltern zahlen keine Schulgebühren.

Für Waldorfkindergärten gilt:

  • Sie unterliegen den normalen schwedischen Kita-Regeln (Maxtaxa)
  • Der Elternbeitrag ist staatlich begrenzt und nach Einkommen gestaffelt
  • In der Regel deutlich günstiger als in Deutschland
Das schwedische Maxtaxa-System begrenzt die Kita-Kosten für Familien – unabhängig davon ob es sich um eine Waldorf- oder reguläre Einrichtung handelt.

Kann ich in Schweden als Erwachsener noch eine Ausbildung oder Umschulung machen?

Ja – und das ist ein echter Vorteil Schwedens. Das schwedische Bildungssystem bietet auch für Erwachsene viele Möglichkeiten:

  • SFI – Svenska för invandrare: kostenloser Schwedischkurs für alle Eingewanderten
  • Komvux – kommunale Erwachsenenbildung: Schulabschlüsse nachholen, Berufsausbildungen, Zertifikate
  • Yrkeshögskolan – staatlich geförderte Berufsausbildungen auf höherem Niveau
  • Hochschulstudium – an schwedischen Universitäten für EU-Bürger oft kostenlos

Viele Angebote sind staatlich gefördert oder vollständig kostenfrei – auch für Familien die neu nach Schweden kommen.

Schweden investiert aktiv in die Weiterbildung von Eingewanderten. SFI ist ein guter erster Schritt für alle die dauerhaft bleiben wollen.

Wie funktioniert Schule in Schweden – was ist anders?

Das schwedische Schulsystem unterscheidet sich in einigen Punkten vom deutschen. Viele Familien empfinden es als entspannter und weniger leistungsorientiert.

Wichtige Unterschiede:

  • Noten erst ab Klasse 6 – davor schriftliche Beurteilungen
  • Sehr viel Zeit im Freien – besonders an Waldorfschulen
  • Starker Fokus auf Gemeinschaft und Wohlbefinden
  • Schwedischer Nationallehrplan – vollwertige Abschlussnoten

Mehr Details: Unsere Waldorf-Seite

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Alltag & Winter

Wie funktioniert die Zahnmedizin für Kinder in Schweden?

Das ist einer der stärksten Vorteile Schwedens für Familien: Kinder und Jugendliche erhalten in Schweden kostenlose zahnmedizinische Versorgung.

  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen – kostenlos
  • Füllungen und notwendige Behandlungen – kostenlos
  • Kieferorthopädie (Zahnspange) – wenn medizinisch notwendig kostenlos
  • In den meisten Regionen bis zum 23. Lebensjahr

Für viele Familien mit mehreren Kindern ist das ein spürbarer finanzieller Unterschied im Vergleich zu Deutschland.

Schweden investiert stark in die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen – die Zahnmedizin ist nur ein Beispiel dafür.

Wie lange dauert es bis man sich in Schweden eingelebt hat?

Das ist sehr individuell – und ehrlich gesagt: es gibt keine feste Antwort.

Was viele Familien berichten:

  • Die ersten Monate sind aufregend aber auch anstrengend
  • Nach 6–12 Monaten läuft der Alltag langsam ruhiger
  • Nach 1–2 Jahren fühlen sich die meisten wirklich angekommen
  • Die Sprachentwicklung – besonders der Kinder – spielt eine große Rolle

Was den Prozess erleichtert: Kontakte knüpfen (z.B. über Vereine, Nachbarn, Schule), die Sprache lernen und sich bewusst auf das neue Leben einlassen.

Wer erwartet dass es nach drei Monaten „normal" ist, wird enttäuscht sein. Wer es als Prozess versteht, kommt meist gut durch.

Wie streng sind die Winter in Dalarna?

In Dalarna gehören Schnee und Winter fest zum Leben – das ist Realität. Temperaturen von –10 bis –20 Grad im Januar sind nicht ungewöhnlich.

Was das bedeutet:

  • Kürzere Tage – November bis Februar wenig Tageslicht
  • Viel Schnee – der auch liegen bleibt
  • Längere Heizperiode – höhere Energiekosten
  • Winterreifen sind Pflicht

Viele Familien erleben den Winter jedoch sehr positiv – Skifahren, Schlittschuhlaufen auf dem See, Schneewanderungen. Der Schlüssel ist die richtige Ausrüstung und eine realistische Erwartung.

Der schwedische Spruch gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung. Gute Winterkleidung ist in Schweden eine Investition die sich lohnt.

Welche Herausforderungen sollte man kennen?

Schweden ist kein Paradies – und genau deshalb lohnt sich eine ehrliche Vorbereitung.

Zu den häufigsten Herausforderungen gehören:

  • Sprache – am Anfang anstrengend, mit der Zeit besser
  • Winter und Dunkelheit – besonders November bis Februar
  • Größere Entfernungen – ländliches Leben bedeutet weitere Wege
  • Arbeitsmarkt – ohne Schwedisch begrenzt
  • Integration – neue soziale Kontakte brauchen Zeit
  • Bürokratie – Personnummer, BankID, Skatteverket
  • Hauskauf und Renovierungen – oft aufwendiger als erwartet
  • Weniger Auswahl im ländlichen Raum – Shopping, Restaurants
Nur 42% der nach Schweden ausgewanderten Deutschen kehren zurück – das ist der niedrigste Rückwanderungsprozentsatz in ganz Europa. Für viele überwiegen die Vorteile klar.

Sind Bären und Wölfe in Dalarna gefährlich?

Das ist eine Frage, die viele beschäftigt – aber selten gestellt wird. Die ehrliche Antwort: Angriffe auf Menschen sind in Schweden extrem selten.

Bären und Wölfe gibt es in Dalarna. Aber:

  • Die meisten Tiere meiden aktiv den Kontakt mit Menschen
  • Begegnungen passieren – aber ohne Zwischenfälle
  • Für Familien im Alltag ist es kein realistisches Risiko
  • Hunde sollten im Wald an der Leine geführt werden

Schweden hat klare Regeln und Informationen für das Verhalten in der Wildnis. Wer auf dem Land lebt, weiß damit umzugehen – und nach kurzer Zeit denkt man kaum mehr daran.

Mehr Deutsche verunglücken jährlich beim Pilzesammeln als durch Wildtierkontakte in Schweden.

Werden Deutsche in Schweden gut aufgenommen?

Ja – Deutsche gelten in Schweden als sehr willkommene Zuwanderer. Deutsche und Schweden teilen viele kulturelle Werte: Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Naturverbundenheit.

In Dalarna gibt es bereits eine gewachsene deutschsprachige Community – das erleichtert den Start erheblich.

Das schwedische Konzept "Lagom" – das richtige Maß, nicht zu viel und nicht zu wenig – beschreibt gut wie Schweden ticken. Wer das versteht, kommt schnell gut zurecht.
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Begleitung & Angebot

Warum konzentrierst du dich auf Dalarna?

Weil ich selbst seit 2021 hier lebe – mit meiner Familie, vier Kindern, zwei Hunden und drei Katzen.

Ich kenne Dalarna nicht aus Büchern oder Recherchen, sondern aus dem Alltag. Ich kenne die Regionen, die Schulen, die Immobilienpreise, die Nachbarschaften und die kleinen Unterschiede zwischen den Gemeinden.

Das erlaubt mir, konkret statt allgemein zu helfen. Wer von mir eine Empfehlung zu einer Region oder Schule bekommt, bekommt eine Einschätzung aus eigener Erfahrung – nicht aus einer Datenbank.

Dalarna ist mein Zuhause. Deshalb ist es auch mein Schwerpunkt.

Was kostet die Begleitung?

Der Einstieg erfolgt über ein persönliches Orientierungsgespräch zum Einführungspreis von 199 €.

Im Gespräch schauen wir gemeinsam:

  • Ob Schweden grundsätzlich zu euch passt
  • Welche Chancen und Herausforderungen bestehen
  • Welche Regionen interessant sein können
  • Welche nächsten Schritte sinnvoll sind

Danach gibt es drei Begleitungspakete je nach Bedarf:

  • Orientierung – 490 €
  • Planung – 1.490 €
  • Premium-Begleitung – 2.900 € / 12 Monate

Wir wissen noch nicht ob Schweden das Richtige für uns ist. Macht ein Gespräch trotzdem Sinn?

Ja – genau dafür gibt es das Orientierungsgespräch.

Viele Familien kommen in das Gespräch mit offenen Fragen und dem Gefühl: „Wir sind interessiert, aber wissen noch nicht ob das wirklich zu uns passt." Das ist kein Problem – das ist der häufigste Ausgangspunkt.

Im Gespräch schauen wir gemeinsam auf eure Situation, eure Vorstellungen und was Schweden realistisch bedeuten würde – mit allen Vorteilen und Herausforderungen. Am Ende wisst ihr mehr als vorher.

Unsicherheit ist ein guter Grund für ein Gespräch – nicht dagegen.

Wie läuft das Orientierungsgespräch ab?

1
Fragebogen ausfüllen – damit ich euch schon gut vorbereitet kennenlerne
2
Termin buchen – direkt über Calendly, online, 90 Minuten
3
Online-Gespräch per Google Meet – ehrlich, ruhig, ohne Druck
4
Persönliche Familien-Zusammenfassung erhalten – mit Empfehlungen und Links
5
Konkrete nächste Schritte – ihr wisst danach genau was als nächstes kommt

Zahlung erfolgt bequem per Banküberweisung oder PayPal nach dem Gespräch.

Eure Frage war nicht dabei?

Kein Problem – jede Familie bringt andere Voraussetzungen und Fragen mit.

Gerne können wir eure Situation in einem persönlichen Orientierungsgespräch individuell betrachten. Dort ist Platz für alle Fragen die euch wirklich beschäftigen.

Hinweis: Diese FAQ dient der allgemeinen Orientierung. Alle Angaben ohne Gewähr. Für steuerliche, rechtliche oder bautechnische Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Fachleute.

Noch offene Fragen?

Im Orientierungsgespräch haben wir 90 Minuten Zeit für alles was euch wirklich beschäftigt – ehrlich, persönlich und ohne Druck.

📋 Bitte zuerst den Fragebogen ausfüllen

So kann ich mich optimal auf unser Gespräch vorbereiten und wir nutzen die Zeit deutlich effizienter.

1. Fragebogen ausfüllen (ca. 3 Min)
2. Gespräch buchen
Gespräch buchen – 199 € Fragebogen ausfüllen